Völlig unerwartet war die Polizei am gestrigen Morgen in der Früh war die Polizei und andere getreue Diener der Stadt beim Wagenplatz Plan B "zu Besuch". Plan B soll geräumt werden und die Frist ist lediglich zwei Tage. Ab Freitag 0 Uhr kann die Stadt, nach ihrem Räumungsbecheid jederzeit räumen. In Gesprächen heute mit der Stadt wurde auch klar, dass sie dieses machen wird.

Ich habe keine Lust darauf einzugehen unter welchen fadenscheinigen Gründen die Stadt den Platz räumen will. Es ist klar, dass ein Wagenplatz und unangepasstes Leben nnicht gewünscht sind. Auf Plan B haben Leute sich zusammengeschlossen in einem politischen Wohnprojekt gemeinsam zu leben und die Art und Weise des Lebens und Wohnens selber zu gestalten.

Plan B braucht nun Eure Unterstützung. Wie die Räumung der Yorck59 in Berlin zeigte, schreckt die Stadt nicht vor einer gewaltsamen Räumung mit schwerem Gerät und bestausgerüsteten Sondereinsatzkräften zurück. Hinter der freiheitlichen Fassade ist Repression immer noch Alltag. Selbstbestimmung ist ausser bei der Kapitalanlage unerwünscht und sobald eine Abweichung von der "Norm" zu sichtbar wird, zeigt sich die Intoleranz mit all seinen Facetten.

Was könnt ihr tun, fragt Ihr euch möglicherweise? Neben einer Anwesenheit vor Ort und bei Aktionen, wie zum Beispiel der gestrigen Demonstration oder dem Atkionsfrühstück heute morgen. Derzeit wird der Wagenplatz kreativ umgebaut und Eure handwerkliche Hilfe oder auch Materlial, Nahrung für UnterstützerInnen und alles weitere was notwendig ist um zu verhindern das der Platz geräumt wird. Ich hoffe ihr beteiligt euch im Rahmen eurer Möglichkeiten (der oft größer als gedacht ist) vielfältig, kreativ, aktiv und deutlich an dem Widerstand. Also kommt einfach zum Platz, es gibt auch Möglichkeiten zu übernachten.

Wenn Ihr fragen habt, ruft mich an, schickt mir eine E-Mail oder hinterlasst einen Kommentar. Ich werde bloss nicht soviel online sein wie sonst, da es viel in der realen Welt zu organisieren gibt. Ich habe leider auch keine Zeit mehr diesen Text ordentlich zu verlinken. Ihr findet bei Indymedia genügend Berichte und Hintergrundinfos.