Hektisches Einkaufen, Sachen erledigen (z.B. in Duisburg eine Kasette für Horch, die AZ Hörspielkneipe, ausleihen) und einpacken. Natürlich ist die Wäsche nicht trocken und das Reise-Cathering hätte auch ohne die selbstlose Hilfe von Lars nicht in den Zeitplan gepasst. Nach einer Kurzeinführung von Ronia in die administrativen Tiefen von Mailman und chaotischem abstimmen mit den n1_j4's via Jabber und Mobiltelefon, mache ich mich auf den Weg nach Hamm, dem Abfahrtsort unseres Flughafenexpresses (aka NachtZug).

In unserem Abteil sitzt noch ein extrovertierter Dresdener Dortmund (Fussball)-Fan, sowie ein stiller, stets lächelnder Mensch auf dem Weg nach Prag. Wir richten uns ein und ratzen, mehr oder weniger. Nick und Jan wird es zu ungemütlich und sie suchen sich in einem anderen Wagon ein Schlafgemach. Nur wenige Minuten nach dem sie zurückkehren, wird dieser und der Sfi-Fi-Style Schlafwagon abgekoppelt. Naja, nochmal Glück gehabt.

Völlig fertig, müde und verpeilt warten wir bis zum Check-In gegen 8 Uhr an den schnuckeligen Selbstbedienungs-Terminals, welche einen vorzeitigen Höhepunkt in der Rationalisierung eines Fluglinien-Betriebes darstellen. Das Sicherheits-Personal hat zuviel MacGyver und nimmt uns das Gaffer-Tape ab und nötigen mich, die Watte aus meinem Zippo wegzuschmeissen (natürlich außerhalb der gerade passierten Sicherheitskontrolle, welche ich gleich nochmal passieren darf). Entschädigt werden wir mit einem Retro "zu Fuß zum Flieger übers Rollfeld"-Flair. Aus dem Flieger nach dem kurzen Flug (1,2h vs. 8h Bahnreise zum Flughafen) über die Passkontrolle gleich in den Schnellbus nach Ljubljana gestolpert. Das "Ljuljana Aerodrom" liegt witzigerweise 25km nördlich von Ljubljana an einem ganz anderen Kaff.

In Ljubljana gleich evil-nn2 und Jesse getroffen. Ab hier wurde es für mich gemütlich (Zimmer, Pizza, Eis, schlafen) und euch würden Details langweilen. Abgesehen davon, dass ich Jesse's artistische Vorführung an den Querbalken gleich nachahmte, um meine nasse, mittlerweile leicht müffelnde Kleidung an den an der Decke verlaufenden Heizungsrohren aufzuhängen.