Schon mal bei den Solderin' Skaters vorbeigeschaut?
Thu, 27 Aug 2009
California Dreamin'
Normalerweise ist ja hier der Ort wo ich über meine Reisen berichte. Aber da jetzt eine fette Reise zu meinen lieben Verwandten nach LA ansteht habe ich mich entschlossen, dafür einen eigenen Blog einzurichten:
P.S.: Nicht erschrecken und die About-Seite anschauen.
Wed, 04 Mar 2009
Neulich in Neukölln
So ein Spaziergang am Kanal kann manchmal die Wonne sein.
Thu, 29 Jan 2009
Fotos aus dem Engadin
Eigentlich wollte ich ja schon länger die raren Fotos von meinem letzen Aufenthalt in der Schweiz hochladen. Hab ich sogar, aber es bisher verpasst es auch kundzutun. Ausserdem sind die toten Links jetzt korrigiert, sprich alle Bilder sollten auch in der Originalgröße angeschaut werden können.
Die Fotos sind von meiner Tour mit Sebi, der mir das Engadin zeigte. Wie mensch sieht, hatte auch Mira ihren Spaß.
Update: Jetzt sollten aber wirklich alle Fotos da sein.
Wed, 07 Jan 2009
Kleinigkeiten notiert in der Schweiz
Eigentlich wollte ich ja aus Zürich bloggen, aber irgendwie konnte ich mich zwischen Christkindlimarkt, Dübendorf und Winterthur pendelnd nicht dazu aufraffen. Hier also eine kleine Sammlung von Beobachtungen
- Beim SBB-Change wartete ich darauf Geld wechseln zu können. Ein älterer Mann wollte Geld via Western Union transferieren. Die Frau am Schalter warnte ihn über Betrugsversuche via Internet und Bargeld-Transfer (Scam) und fragte ihn über die Empfängerin aus. Er war sichtlich beleidigt und meinte empört, dass seien doch nur 1000 Franken und daher würde er die Aufregung nicht verstehen.
- Pärchen schaut sich unsere Figuren in der Auslage an, Frau hält Kleinkind auf dem Arm, Mann wiegt reflexartig den leeren Kinderwagen hin und her.
- Kommentar einer Zehnjährigen zu der Figur "Hebamme": "Meine Nabelschnur war aber nicht so lang"
- Bea tappt in das Standard-Fettnäpfchen und fragt im Migros nach Alkohol. Ich erkläre ihr, dass der Migros-Gründer kein Alkohol und Tabak verkaufen wollte, aber mittlerweile Denner zur Migros gehört, wo es eben diese Sachen zu kaufen gibt. Ihr Kommentar: "Wenn das Herr Migros wüsste"
- Bea entdeckt in unserem Wohnzimmer einen Wandschrank, mit einem Trekking-Rucksack und Anziehsachen. Nach zehn Minuten inspizieren der Goldgrube fällt ihr auf, dass es meine Klamotten sind.
- Sebi, Mira und ich gehen nach einer Wanderung auf dem Uetliberg noch in eine Kneipe. Dort ist es sehr eng und wir sitzen Schulter an Schulter mit anderen Gästen, während Mira unterm Tisch hockt. Plötzlich springt die Frau neben mir erschrocken hoch. Mira war ihr auf den Oberschenkel gesprungen, aber sie dachte im ersten Moment ich hätte sie angegrabscht.
- Von unserer Bude kann man in die Küche des Burger King schauen. Anscheinend war in einem Bahnhofsrestaurant eine Tagung von Mcdonalds-Managern. Dreimal steht eine Zweiergruppe von ihnen bei mir am Stand und beobachtet die Konkurrenz bei der Arbeit.
- Mit Sebi war ich im Engadin. Ab Landquart ging es mit der Rhätischen Bahn (RHB) weiter. Dort gab es ganz witzige touristische Durchsagen auf Deutsch und Englisch. Da das Timing nicht immer passte, wirkten die Ansagen etwas absurd.
- Viele Kinder haben die Figuren nicht als Abbildungen von Berufen, Musikern, Sportlern etc. gesehen, sondern sprachen von "Robotern". Ob dieser Verlust an Phantasie-Vermögen ein weiteres Anzeichen für den Untergang des Abendlandes ist?
- Hier rennen ja sehr viele Soldaten rum, welche sogar das Gewehr mit nach Hause nehmen müssen, um die Wehrfähigkeit der Schweiz zu "garantieren". Wenn an fast jeder Ecke ein Soldat mit seinem Sturmgewehr steht, mit einem MP3-Player oder Burger hantiert, dann fühle ich mich, als sei hier ein Bürgerkrieg. Sebi versicherte mir, dass jederzeit ein solcher ausbrechen würde oder die imperialistischen EU-Truppen würden über die Schweiz herfallen, wenn nicht jeder Mann Haus und Hof verteidigen würde.
- Zum ersten Mal sehe ich auf der Sihl-Post Leute Massenhaft Weihnachtspost schreiben oder frankieren. Kistenweise schicke Umschläge und 25 Minuten Wartezeit (in der aber von den 14 Schaltern über 150 Wartenummern abgearbeitet werden). Ein paar Tage später (am 23.12) ist ein Mann mit Turban dabei eine Kiste voll Weihnachtskarten zu schreiben. Ihm kommen Zweifel auf und er fragt eine junge Frau, ob es unhöflich sei Karten zu spät abzuschicken. Sie überlegt und antwortet lächelnd "Neiiin!".
Tue, 25 Nov 2008
Auf nach Zürich
Seit heute morgen um 8:42 bin ich quer durch die Republik unterwegs mit dem Ziel Zürich. Dabei komme ich das erste Mal in den Genuss der ersten Klasse, zumindest offiziell. Es ist angenehm ruhig hier im EC 101 und es gibt keine Sitzplatz-Probleme. Ich bin jetzt nicht abgehoben (nimm ja auch den Zug), sondern das Ticket für die erste Klasse war billiger als jenes für die zweite Klasse. Wem das merkwürdig erscheint sollte sich mal mit Kontingenten von Spar-Angeboten auseinandersetzen. Ein Hoch auf den Kapitalismus an dieser Stelle in diesen schwierigen Zeiten.
Da mein Zug von von Bielefeld nach Dortmund Verspätung hatte - welch eine Überraschung - und ich mich um meinen Anschluss dort sorgte, holte ich mir eine Erlaubnis den Verspäteten ICE stattdessen zu verwenden.
Dort glaubt mensch sein Vorurteil bestätigt: Lauter Anzugträger mit Laptops und Mobiltelefonen, am arbeiten, Geschäftstelefonate führen, sehr freundliche Schaffnerin und Bedienung am Platz, die später allen ein kleines Präsent (was zum Naschen) mit der Aufschrift "Genießen Sie die 1. Klasse" allen Fahrgästen vorbeibrachte.
Von Dortmund aus ging es entspannter im EC weiter, welcher aus Old-School-Wagongs der SBB besteht, wo sich noch direkt auf die Gleise kacken lässt. Jetzt trödeln wir gerade durch BaWü und sind kurz vor Freiburg (Breisgau). Es ist auch das erste Mal, dass ich Tagsüber nach Zürich fahre. Die Nachtzug-Tickets sind jetzt leider richtig teuer. Ich bin gespannt wie im EC die Grenzkontrolle verläuft. Ob da der deutsche Grenzer wieder ohne Hund kommt und ganz alleine meinen Rucksack durchnüffeln muss (das ist wörtlich gemeint, so zumindest meine Erfahrung).
Bis Weihnachten bleib ich in Zürich und bin per E-Mail, SMS oder der selben schweizer Mobilfunknummer wie bei meinem letzten Besuch erreichbar. Mit etwas Glück vielleicht auch per Jabber.
Schon mal bei den

prometoys@jwchat.org
Saturn